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| Architektenkammer Baden-Württemberg |
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| Newsletter 27/26 |
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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Architekturinteressierte,
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das erste Halbjahr 2026 hatte es in sich: Die Kammer empfing die neue Bauministerin Theresa Schopper beim Sommerlichen Empfang als Gastrednerin, veranstaltete den heißesten „Tag der Architektur“ aller Zeiten, lud zu Hearings, Fachkonferenzen, Diskurs- und Gesprächsabenden; sie vergab den ARCHITEKTINNENPREIS, brachte die Mitglieder im Format „Update“ auf den neuesten Stand und war gefragt als Interviewpartnerin zum Thema Klimaanpassung und Hitzeschutz. Und dann waren da noch Kammerwahlen zu organisieren, deren erste Ergebnisse vorliegen und die mit der Wahl eines neuen AKBW-Landesvorstandes im November ihren Abschluss finden. Nun nehmen wir eine Auszeit, der Newsletter macht Pause. Am 3. September informieren wir Sie wieder über alles berufsständisch Relevante aus Baden-Württemberg – künftig dann allerdings im zweiwöchigen Wechsel mit dem DAB-Newsletter, der wichtige Infos aus Berlin und Brüssel liefert.
Eine schöne Ferienzeit wünscht Ihr AKBW-Team
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Die Mitglieder haben gewählt |
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Die 41 Kammergruppenvorsitzenden bzw. Vorstandskollektive und 42 Landesvertreter:innen, die über die Landeswahlliste in die Landesvertreterversammlung (LVV) einziehen, stehen fest. 4.703 Kolleginnen und Kollegen haben ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 18,3 Prozent – 1,3 Prozentpunkte über der Teilnahme bei den letzten Wahlen in 2022. Mit 430 eingegangenen Stimmen per Briefwahl beträgt dieser Anteil 9,2 Prozent – auch hier eine leichte Steigerung im Vergleich zum letzten Mal. „Wir bedanken uns herzlich bei allen Kandidierenden für die Bereitschaft, Verantwortung für die Kammer zu übernehmen und gratulieren den Gewählten zu ihrem Wahlerfolg“, sagt Hauptgeschäftsführer Hans Dieterle. Das Kammerwahljahr ist noch nicht zu Ende. Bei den Bezirksvertreterversammlungen Anfang November werden die Bezirksvorstände, bei der LVV Ende November der Landesvorstand, ein neuer Präsident/eine neue Präsidentin sowie zwei Vize-Präsident:innen gewählt. Der Start der Bewerbungsphase für diese Ämter ist am 10. August.
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Gute Nachrichten für Architekt:innen im ÖD |
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Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die zweijährige Zeit als Juniorarchitekt:in/Juniorstadtplaner:in (ehemals AiP/SiP) im öffentlichen Dienst als sogenannte Erfahrungszeit anerkannt werden muss, wenn die Eintragung in die Architektenliste keine Laufbahnvoraussetzung ist (s. auch > NL 24/26). Dadurch kann eine höhere Eingruppierung in den Besoldungsstufen erfolgen. AKBW-Justiziarin Sonja Scharkowski führt nun im Interview die Sachlage weiter aus, insbesondere, wer von diesem Urteil profitiert: „Mitglieder, die neu in ein Beamtenverhältnis im öffentlichen Dienst eintreten.“ Die Anerkennung schlage sich „unmittelbar auf die Eingruppierung in den Erfahrungsstufen nieder“, und wirke sich damit „mittelbar auch auf die Höhe der Besoldung aus.“ In der dem Urteil zugrundeliegenden Fallgestaltung war die Tätigkeit als Architekt:in im Praktikum für das Amt der Bauoberinspektorin keine Laufbahnvoraussetzung, sondern „nur“ ein erfolgreich abgeschlossenes Architekturstudium. Folgerichtig war in diesem konkreten Fall die berufspraktische Tätigkeit als Berufserfahrung anzuerkennen.
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| AKBW-Umfrage Bautechnische Konstrukteur:innen |
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Wer bildet aus? Wer möchte sich vernetzen? |
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Die neue Berufsausbildung zu bautechnischen Konstrukteur:innen löst zu Beginn des Schuljahrs 2026/27 die Bauzeichner:innenausbildung ab und eröffnet Auszubildenden auch die Möglichkeit, sich mit zukunftsweisenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen (s. > Infos und Merkblatt). Für Büros bietet sich die Chance, die Fachkräftesicherung aktiv mitzugestalten, indem sie selbst den Nachwuchs qualifizieren. Die AKBW-Referentin für die Ausbildung der bautechnischen Konstrukteur:innen, Sonja Hauska, hat eine kurze Umfrage zusammengestellt und bittet die Kammermitglieder um Teilnahme. Die Fragen: Wer hat bislang schon ausgebildet bzw. wird es künftig tun? Besteht Interesse an einer Vernetzung oder Infoveranstaltung? Gibt es Fragen oder Anregungen?
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Building Information Modeling (BIM) ist ein zentraler Baustein der digitalen Transformation im Bauwesen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe WIR.BAUEN.STUTTGART laden die Stadt Stuttgart, buildingSMART, das BIM-Cluster BW, die Architektenkammer BW sowie die Ingenieurkammer BW am 1. Oktober, 17-19 Uhr, zum fachlichen Austausch ein. Bei der Informationsveranstaltung im Stuttgarter Rathaus stehen ein aktueller Einblick in die BIM-Entwicklung der Landeshauptstadt sowie ein Kompetenzpanel zum Thema „BIM und Betrieb“ auf dem Programm.
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Die Bedeutung des gestalteten Raums |
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Klimaangepasste Freiräume, bezahlbares Wohnen, knappe kommunale Ressourcen und Aspekte des gesellschaftlichen Wandels: Die Initiative Baukultur Baden-Württemberg, in deren Beirat auch die AKBW vertreten ist, nimmt bei ihrer Netzwerkkonferenz am 8. Oktober, 10-17 Uhr, die Bedeutung und Verantwortung des gestalteten Raums für das Zusammenleben im Land in den Blick. Besucher:innen der Tagung im Stuttgarter Haus der Wirtschaft können zwischen vier Praxisforen wählen. Prof. Dr. Claudia Neu, Professorin für Soziologie Ländlicher Räume an der Georg-August-Universität Göttingen, und Ulrike Klar, Landeshauptstadt München, geben die Impulse. Darüber hinaus sind zwei Podiumsdiskussionen sowie ein Marktplatz der Ideen Teil des Programms.
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Kreative Lösungen für sakrale Gebäude |
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Wie lassen sich Kirchengebäude nachnutzen, sodass es ihrer Bedeutung und Würde entspricht? Gesucht sind kreative Lösungen, die dem kirchlichen Auftrag, den Bedürfnissen der Allgemeinheit und des Denkmalschutzes Rechnung tragen. Das Spektrum der Möglichkeiten reicht von der Integration anderer sozialer und kultureller Funktionen bis zur Nutzung durch privatwirtschaftliche Einrichtungen. Der 21. Schwäbische Städtetag am 12. Oktober, 13-18 Uhr, beschäftigt sich mit „Kirchen im Wandel – zur Zukunft sakraler Gebäude“. Zu den Referierenden zählen Prof. Dr. Albrecht Rittmann vom Schwäbischen Heimatbund e. V., die baden-württembergische Bauministerin Theresa Schopper, AKBW-Präsident Markus Müller, IBA’27-Intendant Andreas Hofer sowie weitere Personen aus Architektur, Kirche und Gesellschaft. (Foto: Gemeindezentrum Lutherkirche Rüsselsheim, umgestaltet und erweitert von SOAN Architekten)
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| „Wir wollen neue Wege für kostengünstigeres und nachhaltigeres Bauen und Umbauen ausloten, ohne dabei die wesentlichen Anforderungen an Sicherheit und Qualität aus dem Blick zu verlieren.“ |
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| Theresa Schopper, Ministerin Landesentwicklung und Wohnen BW
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Die > Herbstexkursion der Kammergruppe Pforzheim/Enzkreis führt am 16. Oktober in die Südpfalz. Besichtigt werden mehrere architektonisch und städtebaulich herausragende Projekte, darunter die Kulturhalle Schaidt in Wörth am Rhein (Foto). Der von AV1 Architekten errichtete Bau mit dem markanten Holztragwerk wurde unter anderem mit dem BDA Architekturpreis Rheinland-Pfalz 2021 ausgezeichnet. Zudem werden beispielhafte Ansätze für das Bauen im ländlichen Raum sowie für den Umgang mit Bestandsgebäuden vorgestellt.
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Dornbirn in Vorarlberg ist Ziel einer mehrtägigen > Exkursion der Kammergruppe Rhein-Neckar-Kreis: Vom 29. bis 31. Oktober stehen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Lichtplanung, nachhaltige Architektur und innovativer Holzbau im Mittelpunkt. Geplant sind ein Besuch des Lichtforums der Zumtobel Group (Foto), die Besichtigung des Bürogebäudes S6 von merz kley partner, das als erstes Gebäude seiner Größe in Österreich als reiner Holzbau errichtet wurde, sowie die Teilnahme an einer Veranstaltung des Vorarlberger Architektur Instituts.
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IBA für internationales Publikum |
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Pünktlich zum Ferienbeginn zeigt die IBA’27 auf dem Flughafen Stuttgart Präsenz: Im allgemein zugänglichen Bereich von Terminal 3 ist noch bis 30. Oktober „UM ! BAUEN!“ zu sehen. Die Ausstellung informiert über Ziele, Themen und Projekte der IBA’27 und stimmt auf das Präsentationsjahr 2027 ein. Nicht nur das heimische Publikum kann sich vor den Tafeln die Wartezeit bis zum Abflug sinnvoll vertreiben. IBA-Geschäftsführerin Dr. Gabriele König: „Mit diesem Ausstellungsraum am Flughafen Stuttgart erreichen wir ein breites internationales Publikum.“
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Vom nördlichen Neckar bis an den Bodensee |
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Fünf Objekte sind vom Schwäbischen Heimatbund und vom Landesverein Badische Heimat für ihre besonders vorbildliche Sanierung mit dem Denkmalschutzpreis 2026 ausgezeichnet worden: die Alte Vogtei in Bodmann (Mathias Kreibich, Architekt BDA), das ehemalige Bahnbetriebswerk in Heidelberg (AAg Architekten), die Burg Meersburg und ein Kleinbauernhaus im Deggenhausertal (jeweils Architekturbüro Corinna Wagner) sowie das Metropol-Kino in Stuttgart (Springmann Architektur). Die neunköpfige Jury, der auch Dr. Diana Wiedemann, AKBW-Referentin für Sanierung, Modernisierung und Denkmalpflege, angehörte, hatte insgesamt 50 Einreichungen zu bewerten. Die offizielle Preisverleihung findet im April 2027 statt.
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Vom 18. September bis 8. Oktober machen die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (DAN) Engagement in diesem Bereich sichtbar. Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Initiativen können ihre Projekte ab sofort im bundesweiten Veranstaltungskalender des Gemeinschaftswerks Nachhaltigkeit anmelden. Neue Kategorien auf der Plattform sorgen dafür, dass Organisationen noch leichter gefunden werden. Wasser bleibt bis Ende 2027 Schwerpunktthema. Gefragt sind vor allem Aktionen rund um Trinkwasserversorgung, Gewässerschutz, Biodiversität und Klimaanpassung.
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| Ob Sie im Schwarzwald Urlaub machen, von dort stammen, an Haustypologien oder altem Bauhandwerk interessiert sind: Das Buch von Bärbel Schlegel und Jochen Krumpe (Fotos) macht Lust auf Erkundung und schult den Blick durch 18 Portraits von Schwarzwaldhöfen, manche im Urzustand, andere renoviert und von der AKBW prämiert. |
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> „Schwarzwaldhöfe“ ist kein klassisches Objektebuch, es ist ein Geschichts- und Soziologiebuch, ein Bildband und auch ein Architektur-Erklärbuch. So viel sei verraten: „Den“ Schwarzwaldhof gibt es gar nicht.
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Bilder von oben: Eibner Pressefoto/Jürgen Biniasch; AKBW; AKBW; DAB; Sonja Hauska; Landeshauptstadt Stuttgart; MLW; Roman Weis Fotografie; Michael Heinrich; Faruk Pinjo; IBA’27/Christoph Schmidt; Gerhard Kabierske | Moritz Hettich | Burg Meersburg | Stefanie Moog | Heinz Lochmann Filmtheaterbetriebe; Lusi Tosta auf Unsplash; 8 grad verlag |
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| Architektenkammer Baden-Württemberg |
| Danneckerstraße 54, 70182 Stuttgart |
| Telefon: 0711-2196-0, |
Telefax: 0711-2196-101 |
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