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| Architektenkammer Baden-Württemberg |
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| Newsletter 13/26 |
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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Architekturinteressierte,
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die gute Nachricht zuerst: Baden-Württemberg wird weiterhin ein eigenständiges Bauministerium haben. Das ist zunächst einmal das klare Bekenntnis der neuen Landesregierung zu Bauen und Wohnen als einem der zentralen Politikfelder – auch eines der anspruchsvollsten. Dass die Grünen als Wahlsieger dieses Ressort künftig besetzen wollen, spricht wahlweise für ihre Unerschrockenheit oder ihren Problemlösungswillen. Mindestens so wichtig ist aber die konkrete Struktur des Ministeriums: Wofür ist es regulatorisch oder fördertechnisch zuständig? Bisher waren etwa Regelungen zum Klimaschutz wie die PV-Pflicht beim Umweltministerium angesiedelt, die zur Quartiersentwicklung im Sozialressort – mit der Folge teils mühsamer Abstimmungen oder gar widersprüchlicher Festlegungen. Man darf gespannt sein, ob die selbsternannte „Reformregierung“ unter Cem Özdemir zusammenbringt, was zusammengehört.
Eine gute Woche wünscht Ihr AKBW-Team
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Seit dreieinhalb Jahren ist Sara Vian auf der „Joker“-Position im AKBW-Landesvorstand und vertritt dort die Interessen der angestellten und verbeamteten Mitglieder. Gefragt, wie sie eine erneute Bewerbungsrede überschreiben würde, sagt die Stadtplanerin im Video: „Verlässlich, kollegial, zukunftsorientiert“. Verlässlichkeit in der Service- und Beratungsfunktion der Kammer gegenüber ihren Mitgliedern wie gegenüber der Politik. Kollegialität stehe für Kooperation und starke Netzwerke: „Wir machen das schon gut, dürfen dabei aber auch nicht nachlassen.“ Schließlich heiße Zukunftsorientierung, nicht zu verharren in alten Strukturen und Haltungen, sondern offen zu bleiben für Neues. Ihr „schönstes Erlebnis“ nennt sie den Beschluss der Bundeskammerversammlung, einen Junior-Ausschuss einzurichten. Die Stadtplanerin empfand dies als Krönung ihres langjährigen ehrenamtlichen Engagements für den Kammernachwuchs.
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100 Prozent diskussionswürdig |
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Mit einem offenen Brief zur aktuellen Vergabepraxis öffentlicher Planungsleistungen wandte sich die Kammergruppe Mannheim an Politik, Verwaltung, Verbände. Die deutliche Verschiebung „weg von offenen, qualitätsorientierten Wettbewerben hin zu Verfahren mit hohen Zugangshürden sowie zunehmender Bündelung von Planungs- und Bauleistungen“ sei eine Entwicklung, die „weder im (bau)kulturellen noch im wirtschaftlichen Interesse unseres Landes liegen kann“, heißt es darin. Zum Zuge kämen häufig über die aufgekauften Büros große „Architekturfirmen“, was kleinen und mittelgroßen Planungsbüros zusetze. „Die KG Mannheim will eine fachliche wie politische Diskussion anstoßen“, so der KG-Vorsitzende Dennis Ewert. Den Entscheidern müsse klar sein, welche langfristigen Auswirkungen ihre Vergabepraxis auch auf die regionale Wertschöpfung haben könne.
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Markus Innauer und Sven Matt, beide von Innauer Matt – einem der derzeit führenden Architekturbüros in Vorarlberg, sind am 21. April, 19 Uhr, zu Gast bei den > Heidelberger Schlossgesprächen. An ihren Vortrag schließt sich unter Moderation von AKBW-Ehrenpräsident Wolfgang Riehle ein Podiumsgespräch an. Die (ausgebuchte) Veranstaltung, organisiert u. a. von der Kammergruppe Heidelberg, lässt sich auch per Livestream verfolgen.
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Zu einer Exkursion mit Fachseminar zum > Brandschutz im Holzbau lädt die Kammergruppe Esslingen II am 23. April, 8-17 Uhr, ein. Simon Mößner, Brandschutzsachverständiger, stellt aktuelle Anforderungen, praktische Lösungen und neue Entwicklungen vor. Eine geführte Tour durchs Carmen Würth Forum, das Architektur, Kunst und Landschaft auf außergewöhnliche Weise verbindet, rundet das Programm ab.
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Bestand weiterdenken: Der Stuttgarter Architekt Thomas Steimle gibt in seinem Vortrag > „Weiterbauen – Wandel – Präsenz“ am 24. April, 16-17:30 Uhr, in Albstadt Einblicke in seine Planungspraxis und stellt seine Projekte „Besucherzentrum Bernau“, „Revitalisierung Hotel am Schlossgarten“ und „Forum Königsbrunn“ vor. Initiatorin ist die Kammergruppe Zollernalbkreis.
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Hybrider Holzbau eröffnet neue Perspektiven für eine ressourcenschonende und identitätsstiftende Architektur. Holger Lohrmann, lohrmann architekten, Stuttgart, beleuchtet in seinem Fachvortrag > „Das Urdorf als Narrativ – archaischer Holzhybridbau als kollektiver Erlebnisraum“ am 28. April, 18 Uhr, im Besucherzentrum Wildpark, Pforzheim, Potenziale und Herausforderungen dieser Bauweise. Die Kammergruppe Pforzheim Enzkreis lädt zum fachlichen Austausch ein.
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| „Gute Architektur ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis fundierter Expertise, interdisziplinärer Zusammenarbeit und eines klaren Verantwortungsbewusstseins gegenüber Gesellschaft und Umwelt.“ |
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| BAK-Präsidentin Andrea Gebhard zum Tag der Architektur am 27. Juni
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| Exklusives Seminarangebot |
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Online: aktuelle KFW-Förderungen |
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Die bewährte Zusammenarbeit von Bundesingenieurkammer, Bundesarchitektenkammer und Kreditanstalt für Wiederaufbau wird fortgeführt. Aufgrund der hohen Nachfrage – die letzten Termine waren schnell ausgebucht – werden im Juni erneut drei exklusive Online-Seminare für Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure angeboten: zu Neubau, Sanierung und technischen Aspekten der Förderung.
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Kooperation statt harter Gewerketrennung |
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Neue Formen der Zusammenarbeit in der Baubranche beleuchtet das 3. Transformationsforum Bau des Fraunhofer-Informationszentrums Raum und Bau IRB, Stuttgart. Es geht der Frage nach, wie sich die neue Kultur der Zusammenarbeit organisieren lässt und welche Technologien dabei eine Rolle spielen. Zu den Vortragsthemen gehören KI in der Ausschreibung, Geschäftsübergabe als Kooperationsprojekt oder bezahlbarer Wohnungsbau dank innovativer Modelle. „Transformation durch Kooperation“ findet am 21. April, 16-18 Uhr, und 22. April, 9:30-16 Uhr, in Heilbronn statt.
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Interim auf dem Kirchenvorplatz |
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„Welche Räume brauchen wir für ein neues Miteinander?“, fragt die Initiative > „St. Maria als ...“ im Rahmen eines Auftaktsymposiums in Stuttgart am 25. April, 11-17 Uhr, und 26. April, 11-15:30 Uhr. Vor dem Hintergrund der wegen Sanierungsarbeiten notwendigen Schließung der Kirche geht „St. Maria als …“ während dieser Zeit ins Freie: Der Kirchenvorplatz soll zum Ort für soziale, kulturelle und künstlerische Initiativen und Projekte werden – unter dem Motto „Kirchen × Kunst × Gemeinschaft“.
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| Vortragsreihe Hochschule KA |
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Mischung, Mehrwert, Wood works |
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Die Mittwochsreihe der Hochschule Karlsruhe „Gut Holz – Vorbildliche Architektur“ präsentiert herausragende Positionen und aktuelle Projekte, die das Potenzial des modernen Holzbaus in Stadt und Land ausloten. Am 22. April spricht Bernd Liebel, Aalen, über „Die Mischung macht's“ und am 29. April Prof. Jochen Weissenrieder, Freiburg, über „Mehrwert“. Am 13. Mai ist Christopher Unger, Studiobornheim, Frankfurt mit „Wood works. Kommunale Holzbauten“ an der Reihe. Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr.
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Vom „Kleinen Hugo“ zum Landespreis |
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Zum 21. Mal sucht der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA Baden-Württemberg vorbildliche Bauwerke im Südwesten. Bis 31. Mai können Architekt:innen und Bauherrschaften Gebäude, Gebäudegruppen, realisierte städtebauliche Anlagen und Ingenieurbauten in Baden-Württemberg einreichen, die ab dem 1. Januar 2021 fertiggestellt wurden. Die Preisvergabe erfolgt zweistufig: Zunächst werden die Hugo-Häring-Auszeichnungen (umgangssprachlich: „Kleiner Hugo“) verliehen, welche dann 2027 am Auswahlverfahren für die Hugo-Häring-Landespreise teilnehmen.
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Bilder von oben: Immanuel Löffler; AKBW; hundertprozentwettbewerb; Volker Schrank; KfW-Bildarchiv / Alex Habermehl; Ludmilla Parsyak Photography; St. Maria als …; BDA Baden-Württemberg |
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| Architektenkammer Baden-Württemberg |
| Danneckerstraße 54, 70182 Stuttgart |
| Telefon: 0711-2196-0, |
Telefax: 0711-2196-101 |
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