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| Architektenkammer Baden-Württemberg |
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| Newsletter 12/26 |
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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Architekturinteressierte,
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vier Wochen nach der Landtagswahl scheint der Ton bei den Sondierungsgesprächen allmählich zu stimmen, Koalitionsverhandlungen rücken in greifbare Nähe. Nicht nur die Architektenkammer BW schaut gespannt darauf, wie ernst die Verhandler Planen und Bauen nehmen und welche Lösungsansätze es in den Koalitionsvertrag schaffen. Unter Beteiligung diverser Akteure der Planungs-, Bau- und Wohnungswirtschaft wandte sich die AKBW an die Sondierer mit Vorschlägen und dem Appell, diesem Politikbereich hohe Priorität einzuräumen. Vielleicht hilft der Verweis auf die YouGov-Umfrage kurz vor dem Urnengang: Wohnen und Miete waren unter den Top 3 der Themen, die den Bürgern unter den Nägeln brennen, im städtischen Kontext lag Wohnen gar hinter Wirtschaft mit Zuwanderung auf Platz zwei. Die Erwartungshaltung ist allenthalben hoch.
Eine gute Woche wünscht Ihr AKBW-Team
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Wohnungspolitik: Handeln gefordert |
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Die Architektenkammer Baden-Württemberg hat mit neun weiteren Verbänden einen offenen Brief unterzeichnet, der die künftige Landesregierung in Baden-Württemberg zum wohnungspolitischen Handeln auffordert. „Wir müssen sehen, dass die Rezepte der vergangenen Jahre den Wohnungsbau nicht entscheidend vorangebracht haben”, erklärt Kammerpräsident Markus Müller. Gefordert wird eine Überprüfung kostentreibender Standards, eine Senkung von Baunebenkosten und eine zielgerichtete Neukalibrierung der Förderprogramme.
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Stichtag Wählerverzeichnis am 10. April |
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Das erste Fristende des Kammerwahljahrs 2026 naht: Am 10. April wird das Wählerverzeichnis erstellt. Bis dahin müssen Mitgliedsdaten aktuell sein. Neben E-Mail-Adresse und Anschrift sind insbesondere die Kammergruppe und die Hauptfachrichtung ausschlaggebend. Die Angaben im Verzeichnis sind verbindlich und entscheiden über das aktive und passive Wahlrecht – also in welcher Kammergruppe und welchem Kammerbezirk man kandidieren und wählen darf. Änderungen an den Mitgliedsdaten lassen sich bequem auf der AKBW-Homepage über das > Online-Formular nach Mitglieder-Login übermitteln. Sofern kein gültiges Passwort vorliegt, kann man es für den > erstmaligen Login anfordern. Einsicht in das Wählerverzeichnis ist vom 13. bis zum 17. April in den Geschäftsstellen sowie im Mitgliederbereich auf der Webseite möglich. Die Einspruchsfrist für das Wählerverzeichnis endet am 24. April.
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Die Architektenkammer hält für ihre Mitglieder eine ganze Reihe von Dienstleistungen bereit: Beratung und Hilfestellungen für deren tägliche Arbeit. Um diese „Arbeitshilfen für die Praxis“ noch bekannter zu machen, stellt unsere Newsletter-Serie die Angebote im Einzelnen vor. > Bislang erschienene Artikel
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Arbeitshilfe #10: Vorsicht bei Rechtsberatung |
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Architektinnen und Architekten sind bei der Berufsausübung zunehmend mit Rechtsfragen und Rechtsberatungsleistungen konfrontiert. Ob im Rahmen ihrer vertraglichen Hinweis- und Auskunftspflichten, weil Auftraggeber von ihnen umfassende Beratungsleistungen auch auf rechtlichem Gebiet erwarten oder weil sie irrtümlich der Meinung sind, diese erbringen zu müssen. Doch Vorsicht: Es kann in solch einem Fall ein Verstoß gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) vorliegen. Denn nach dem RDG sind u. a. aus Verbraucherschutzgründen bestimmte Rechtsberatungs- und Rechtsvertretungsleistungen den Rechtsanwälten vorbehalten. Ein Verstoß kann eine Unterlassungsklage nach sich ziehen. Zudem übernehmen die Berufshaftpflichtversicherungen in solchen Fällen keine Deckung.
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Endspurt für die Einreichung |
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Noch bis zum 4. Mai läuft die Einreichungsfrist für den Architektinnenpreis 2026. Er richtet sich an alle weiblichen Mitglieder der AKBW. Sie können sich in vier verschiedenen Kategorien – „AiP/SiP“ (neu: „Junior-Architekt/in“), „U 40“, „Einzelprojekt“ und „interdisziplinäre Prozessgestaltung/Innovation“ – mit Projekten und Prozessen um den Preis bewerben. Die Kammer möchte so die Innovationskraft, Kreativität und Widerstandsfähigkeit, die Frauen in ihr Berufsfeld und unsere Gesellschaft einbringen, sichtbar machen.
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Büro als Ermöglichungsraum |
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Poduktivität, Kreativität und individuelle Sinnstiftung – Schlagworte einer veränderten Sicht auf die Arbeitswelt. Was motiviert Mitarbeitende, ins Büro zu gehen, sich dort wohlzufühlen und ihre Kreativität zu entfalten? Welche Anpassungen an hybride Arbeitsmodelle braucht es? Die neue IFBau-Seminarreihe „Inszenierte Büro- und Arbeitswelten“ spürt dem Thema aus soziologischer, physiologischer, kommunikativer und nicht zuletzt architektonischer Perspektive nach. Die Referenten: Jörn Wächtler (Foto li.), Architekt und Director Workplace Experience bei adidas sowie Vorsitzender des AKBW-Kompetenzteams „Strukturwandel in der Arbeitswelt“, sowie Dr. Andreas Wagenknecht vom Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft (Universität Mannheim). Nächster Termin: 20. April.
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| Auslobungen Beispielhaftes Bauen |
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Startschuss für die Auszeichnungsverfahren |
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Die Auszeichnungsverfahren Beispielhaftes Bauen der AKBW prämieren gute Baukultur und rücken Projekte ins Rampenlicht, die durch Qualität, Innovation und gesellschaftliche Relevanz überzeugen. Gewürdigt werden Bauten, die sowohl im Alltag funktionieren als auch Orientierung für zukünftiges Planen und Bauen bieten. Drei Wettbewerbe sind aktuell ausgelobt: Bis Mitte Juni 2026 können Objekte, die im Stadt- oder Landkreis Heilbronn, im Enzkreis, in Pforzheim oder im Landkreis Reutlingen liegen, eingereicht werden. Zur Teilnahme berechtigt sind Architekt:innen, Landschafts- und Innenarchitekt:innen, Stadtplaner:innen sowie Bauherrschaften, die mit den Zuvorgenannten geplant und gebaut haben.
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Prämierte Architektur in Ludwigsburg |
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Im > Museum Ludwigsburg sind von 14. April bis 17. Mai die Ergebnisse des Auszeichnungsverfahrens „Beispielhaftes Bauen Landkreis Ludwigsburg 2019-2025“ ausgestellt. Zu den prämierten Objekten gehören auch die klimafreundliche Umgestaltung des Arsenalplatzes in Ludwigsburg (Foto) und die Erweiterung des Schuldorfs am Favoritepark durch gelungene Nachverdichtung. Geöffnet Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr.
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| Kammergruppe und -bezirk: Architektur im Kino |
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Der Dokumentarfilm > „Architektur des Glücks“, zu dem die Kammergruppe Reutlingen am 22. April, 20 Uhr, ins Programmkino Kamino einlädt, erzählt die bewegende Geschichte von Campione d’Italia – einer kleinen italienischen Enklave am Lago di Lugano. Im Mittelpunkt steht das monumentale Casinogebäude von Mario Botta: Sinnbild für vergangene Hoffnungen, das Scheitern und den Mut zu neuen Perspektiven.
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Die Dokumentation > „Das andere Bauhaus – Die Designerin Charlotte Perriand“ porträtiert eine der prägendsten Gestalterinnen des 20. Jahrhunderts. Der Film zeichnet zentrale Stationen ihres Lebens nach – von der Zusammenarbeit mit Le Corbusier über ihren Japanaufenthalt bis zu den Entwürfen für Les Arcs – und zeigt ihr Engagement für soziale Architektur, bezahlbaren Wohnraum und Frauenemanzipation. Der Film, zu dem der Kammerbezirk Karlsruhe einlädt, läuft am 24. April, 19 Uhr, in der Kinemathek in Karlsruhe.
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Zu einer konstruktiven Diskussion über Vision und Planung der > „Korber Höhe“ lädt die IBA'27 gemeinsam mit der Stadt Waiblingen am 16. April, 16-18 Uhr, ein. Der Stadtspaziergang führt zu dem Baugrundstück nebst Umgebung. Dabei erhalten die Teilnehmenden Einblick in Rahmenplan, Konzeptvergabeverfahren und prämierte Entwürfe für das IBA'27-Projekt: ein generationenübergreifendes Quartier mit etwa 220 Wohneinheiten.
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Sind Festigkeit, Nutzen und Schönheit, nach der Vitruv‘schen Formel, noch immer die Gradmesser für „richtige“ oder gar „schöne“ Architektur? Oder erfordern die Umbruchzeiten eine Neubestimmung der „guten Architektur“? Diesen Fragen spürt das > 73. BDA Wechselgespräch am 20. April, 19 Uhr, nach unter dem Titel „firmitas, utilitas, hemdsärmeligkeit – Ästhetik im Wandel?“ Auf dem Podium im BDA Wechselraum, Stuttgart: Jórunn Ragnarsdóttir, Max Dudler und Peter Grundmann. Die Veranstaltung wird > live gestreamt.
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Welchen Mehrwert bieten klimagerechte Freiräume für die unmittelbare Nachbarschaft? Eine eindeutige Antwort gibt die Neugestaltung der Freianlagen um das kurfürstliche Schloss in Koblenz (Foto). Der ehemals unzugängliche Schlossgarten bietet heute Naherholungsmöglichkeiten, vor dem Schloss machten die Autos Platz für innerstädtisches Leben. Das Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekt:innen hatte die Umgestaltung im Rahmen der BUGA 2011 geplant. Über dieses und andere Projekte spricht Büroinhaber Stephan Lenzen am 22. April bei den > Heilbronner Architekturgesprächen und hält ein Plädoyer für klimagerechte Landschaftsarchitektur. Die von der Kammergruppe Heilbronn unterstützte Veranstaltung findet ab 19 Uhr hybrid im Kurhaus Bad Mergentheim statt.
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System verstehen heißt besser entscheiden |
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Wer die Spielregeln kennt, kann bessere Entscheidungen über die persönliche Altersvorsorge treffen. Architekt:innen bewegen sich zwischen Versorgungswerk, Deutscher Rentenversicherung (DRV) und privaten Ergänzungen – oft ohne vollständigen Überblick über Wechselwirkungen, Fristen und Gestaltungsmöglichkeiten. Mit neuen Infoveranstaltungen möchte die AKBW Klarheit schaffen und das fachliche Fundament für fundierte Entscheidungen legen. Den Beginn macht das Zoom-Meeting „Altersvorsorge für Architekt:innen – Grundlagen kompakt“ am 5. Mai, 17-18:30 Uhr. Das Seminar „Vertiefungswissen Altersvorsorge für Architekt:innen“ folgt am 2. Juni, 17-20:30 Uhr. Weitere Termine finden sich in der > Seminar-Suche, Stichwort „Altersvorsorge“.
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Bilder von oben: Dirk Wilhelmy Fotografie; 10 Verbände; Tom Treitz/AKBW; AKBW; AKBW; Marius Wolf | Wolfram Bliefert | AKBW; Felix Kästle; Gerd Juetten; Nikolai Benner; Samuel Regan Asante auf Unsplash; Thomas Frey; Aflo Images/Canva |
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| Architektenkammer Baden-Württemberg |
| Danneckerstraße 54, 70182 Stuttgart |
| Telefon: 0711-2196-0, |
Telefax: 0711-2196-101 |
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